NEUER KURS: Mann – Sein - Das lachende Männerherz
Wir Männer tendieren zu funktionieren, zu erklären, zu optimieren; der Mann tut und findet Lösungen – das Herz ist aber eher zum Sein angelegt. Es macht keine großen Geschichten bezüglich Scheitern und Erfolg und ist auf Beziehung ausgerichtet. Darum solls nun gehen.
Mann – Sein
Das lachende Männerherz
Wir Männer tendieren zu funktionieren, zu erklären, zu optimieren; der Mann tut und findet Lösungen – das Herz ist aber eher zum Sein angelegt. Es macht keine großen Geschichten bezüglich Scheitern und Erfolg und ist auf Beziehung ausgerichtet.
Wir Männer haben bezüglich des „Mann-Tuns“ meist eine gute Vorstellung – hingegen zum „Mann-Sein“, was es wirklich bedeutet, nur eine vage Vermutung und eine große Sehnsucht.
In den 12 Stationen dieses Seminars gehen wir über diese Tun-Gewohnheiten hinaus, um uns im eigenen Herzraum umzusehen. Wir wollen diesen Raum mit unserer ganz persönlichen Art, Mann zu sein, betreten – und dies gemeinsam.
Wir stellen uns Fragen, die wir uns sonst im Alltag nicht richtig stellen können – wie zum Beispiel die Frage nach deinen Bedürfnissen, als Mann gesehen, anerkannt und in Gemeinschaft aufgehoben zu sein; die Sicherheit und Freude, auf andere Männer zuzugehen. Dies öffnet Möglichkeiten, sich von Gedanken und Überzeugungen zu lösen, die das «Thema des richtigen Mannes» beinhalten.
Im Grunde wird die Zwischenmenschlichkeit von Männern durch ein Tabu bzw. die Angst davor überschattet – dieses Tabu nennt sich schlicht:
«Liebe zwischen Männern».
In ihrem möglichen Facettenreichtum oft eingeschränkt, gezähmt, heruntergespielt und salonfähig gemacht, um ohne Risiko einem anderen Mann begegnen zu können, bleibt diese Liebe ein vager Geschmack – eine Sehnsucht, welche in Unsicherheit mündet bzw. in eine Unfähigkeit, Zuneigung von einem Mann anzunehmen.
Die Angst davor zu überwinden und Gemeinschaft als Herzraum zu kreieren, ist meine Arbeit und Leidenschaft seit vielen Jahren. Im Kurs werden wir darüber sprechen, uns austauschen und uns gegenseitig stärken. Der Kurs gibt Impulse und Hilfestellungen, als Mann die ureigenen Begabungen, Wünsche und Begrenzungen zu entdecken, mit anderen Männern zu teilen und Schritt für Schritt die Fülle, Kraft und Freude darin (wieder) zu entdecken.
Kursaufbau
Der Kurs beinhaltet 12 Online-Workshops à 90 Minuten zu den Themen:
Die Sessions können einzeln oder als Aufeinanderfolge besucht werden. Ich empfehle dir, lieber Teilnehmer, den ganzen Kurs zu besuchen, da die einzelnen Sessions aufeinander aufbauen. Sie geben Inspiration für eine spirituelle Praxis.
Start: 12. Februar, 19 Uhr
1. Session: Räume der Freude
Die Freude als Tor zum Herzen:
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Gibt es Freude, die in mir einfach ist?
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Wo teile ich Freude mit Männern?
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Kann ich Freude an der Anwesenheit anderer Männer erleben?
Diesen und ähnlichen Fragen gehen wir gemeinsam nach, diskutieren und teilen unsere Einsichten.
Jeder Abend beginnt mit einer Eingangsrunde und Vorstellung des Themas. Darauf folgt eine Übung, Reflexion und Austausch. Zur Vertiefung gibt es Literaturhinweise. Wir hören zu, woher wir kommen.
2. Session: Göttliche Intervention – oder einfach nur Zufall?
Wir befassen uns mit der Überlieferung von Gnade (Grace) und konkretisieren, was mit diesem Phänomen gemeint ist.
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Ist es etwas Religiöses, etwas Natürliches oder etwas rein Zufälliges?
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Benötigt es spezielle Sinnesorgane, um dieses Phänomen wahrzunehmen?
Mit solchen und ähnlichen Fragen nähern wir uns der Thematik und schauen, wo im eigenen Leben göttliche Interventionen stattfinden.
Lieber Teilnehmer, bewusst wird hier der Kurs in einen spirituellen Kontext gesetzt. Man kann meiner Meinung nach nicht sein Herz erforschen, ohne über Spiritualität gesprochen zu haben, da es für gewisse Thematiken oft eine übergeordnete Perspektive oder Erfahrung des Seins braucht.
Im Kurs pflegen wir einen Raum der Begegnung von Mann zu Mann – eine spannende Reise durch die Facetten der Männlichkeit.
3. Session: Archetypen
Mit den Archetypen kommen wir an eine Schnittstelle zwischen persönlicher Psychologie und dem überpersönlichen/transpersonalen Raum unseres Mann-Seins.
An diesem Abend befassen wir uns grundsätzlich mit Archetypen; die darauffolgenden Abende stellen jeweils einen Archetyp vor. Über Archetypen Bescheid zu wissen ist wie eine «Roadmap» auf dem Weg, die eigenen Begabungen ernst zu nehmen bzw. auf dem Weg der Selbstverwirklichung.
Erste Informationen findest du auf www.markus-ehrat.ch
4. Session: Der Krieger und der Liebhaber
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Der Krieger: Es ist die Kraft, die uns das Leben in die Hand nehmen lässt und uns aus diversen Opferrollen holt. Wie diese Energie gelebt bzw. interpretiert wird, hat sehr mit unserer persönlichen Psychologie zu tun.
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Der Liebhaber: Die Energie des Liebhabers bringt Edles und Schönheit in unser Leben. Diese Kraft lässt uns Verbindungen zum Leben knüpfen und diese aufrechterhalten.
Wir nehmen die vorgestellten Archetypen mit und spielen im Kurs immer wieder damit.
5. Session: Der König und der Magier
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Der König: Herr über sich selbst sein. Welche Werte gelten für mein Reich, wie richte ich mein Leben aus? Der König ist eine komplexe Figur und sich selbst zu regieren bedeutet, die inneren Kräfte anzuhören und auszubalancieren.
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Der Magier: Die eigene innere Weisheit ist jene Instanz in uns, die mit Veränderungsprozessen vertraut ist und darüber Bescheid weiß, was im Moment zu lassen bzw. zu tun ist.
Diese vier Archetypen als Grundkräfte streben danach, sich gegenseitig auszubalancieren. Wir werden sehen, wie wichtig sie sind, um «am Weg» fokussiert und zentriert zu bleiben.
6. Session: Männerfreundschaften
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«Komm bitte auch dann, wenn es dir nicht gut geht!»
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Männergeschichten und -geschichte: Männerfreundschaften im Wandel der Zeit.
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Vier Fragen, Männerfreundschaft vom Herz aus zu sehen: Was hat mich glücklich gemacht? Was hat mich traurig gemacht? Mit welchem Freund ringe ich am meisten? Welche Männer berühren mich?
Wir können uns als Mann erleben – unabhängig von Scheitern und Erfolg. Diese Haltung und Freiheit kultivieren wir während des Kurses.
7. Session: Der Pfad des Loslassens
Dieser beschreibt eine innere Praxis in fünf Schritten (nach David Hawkins):
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Löscht Trigger und ermöglicht, aus dem Reagieren ins Handeln zu kommen.
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Eine kraftvolle Methode, das Herz auszumisten und zu reinigen:
«Die unverschämte Gelassenheit, sich nicht zu ändern, sondern sich klar und liebend anzunehmen.» -
Hingabe als Tor zum Herzen.
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Die 4 Archetypen als Werkzeuge, um am Weg zu bleiben.
8. Session: Den Schattenbruder einladen
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Gestatten, ich bin dein Schattenbruder! Oder erkennst du mich nur an meiner Wirkung? – Die Konfrontation mit der eigenen Negativität.
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Fifty Shades of Black: Abstufungen des Schattens – wie negativ ist es denn?
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Am Mittagstisch mit dem Schattenbruder: Finde ein archetypisches Gewand für diesen Wesenszug – ein Weg der Integration.
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Die Scherben aufsammeln – Verantwortung übernehmen.
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Schattenarbeit als Notwendigkeit für den spirituellen Weg.
Wir haben genügend innere Stärke und Selbstliebe – ein tapferes Herz, um hinzuschauen, dort, wo unsere eigene Negativität „dampft“. Die Basishaltung ist hier nicht Schuld, sondern Erkennen.
9. Session: Der mitfühlende Mann
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Ist Mitgefühl männlich?
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Nur ein Mann mit Herz ist ein Mann!
Wir richten uns auf eine Person oder einen Ort aus, wo Leid ist.
Wir üben Gleichmut im Angesicht von Schmerz, um in Verbindung zu bleiben.
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Welche Helfer haben wir im Umgang mit Leid?
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Das Annehmen von Leid als Überbrückung von Spaltung.
Übungen bis zur nächsten Session sind willkommen.
10. Session: Eros zwischen Männern
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Abgrenzung zwischen Eros und Sexualität: Von der Lust an der Beziehung.
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Formen der Berührung: sexuelle Absichtslosigkeit und freundschaftliche Sinnlichkeit; berührbare Aura – nicht körperliche Berührung.
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Kulturelle Verlegenheit: Dinge, über die wir nicht so richtig sprechen können.
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Den Berührungsraum ausverhandeln: wie viele Atemzüge hat eine Umarmung? Bewusste Berührung genießen, Innehalten in Beziehung.
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Die zeitlose Dimension von Freundschaft.
11. Session: Dankbarkeit
Themen:
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Dankbarkeit als Haltung und Grundlage eines spirituellen Weges: Als bewusster Wille (5. Chakra) oder als Empfinden (4. Chakra)?
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Fokus der Dankbarkeit auf sich selbst.
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Dankbarkeit als Ausrichtung auf die Fülle im Leben.
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Dankbarkeit schafft Verbindungen und Zugehörigkeit (1. Chakra: Erdung und Heimat).
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Dankbarkeit und Lob.
12. Session: Die Ernte einbringen
In dieser Session wollen wir Einsichten, Erkenntnisse und Gewinne aus den vorangegangenen Abenden sammeln und in unserem Herz bewahren.
Durch den gemeinsamen Austausch werden wir alle Zeuge.
Ich habe eine Freude in mir. Ich bin gespannt, wie wir uns und unser Mann-Sein erfahren, nachdem wir hier angelangt sind.
Ich bin mir dessen gewiss: Wenn wir Männer unsere Herzen öffnen, wird unser Mann-Sein nah und beflügelt – es kann dann als etwas Größeres und Bedeutungsvolles erlebt werden.
Wir leben und erleben dann die Sehnsucht, das eigene Leben zu empfangen – was bedeutet, wir empfangen die ureigene Version unseres Mann-Seins. Und das Leben wird uns darauf antworten.
Zu meiner Person
Ich bin Markus Ehrat, lebe in der Schweiz. Seit 35 Jahren bin ich Leiter von Männerseminaren, Therapeut und Seelsorger.
Einen Überblick über meine Arbeit und Lebensphilosophie findest du auf meiner Homepage:
👉 www.markus-ehrat.ch